Muss man katholisch sein, um die Kathi-Lampert-Schule machen zu können bzw. ist es sehr vorteilhaft?

Nein, weder muss man katholisch sein, um die Kathi-Lampert-Schule machen zu können, noch ist es ein Vorteil (aber auch kein Nachteil), in die Schule zu kommen, wenn man katholisch ist. Für die Aufnahme in die Schule zählt die persönliche Eignung, die wir in einem mehrstufigen Auswahlverfahren bestmöglich einzuschätzen versuchen.
Die Kathi-Lampert-Schule ist – wie übrigens fast alle Sozialberufsausbildungen in Österreich – in kirchlicher Trägerschaft (im übrigen Österreich sind das die Caritas und die Diakonie). In Vorarlberg ist die katholische Frauengemeinschaft „Werk der Frohbotschaft Batschuns“ Schulträger der Sozialausbildungen: www.frohbotinnen.at .
Der Grund für eine katholische Gemeinschaft sich in der Ausbildung zur Sozialbetreuung zu engagieren liegt im Auftrag, sich in der Welt für arme und benachteiligte Menschen einzusetzen. Bestmögliche Qualifizierung des Personals für die Betreuung von Menschen mit Benachteiligung ist der konkrete Beitrag des Werks der Frohbotschaft Batschuns für eine gerechte und menschenwürdige Welt. In der Ausbildung wird Wert darauf gelegt, dass spirituelle und ethische Fragen der Sozialen Arbeit einen angemessenen Platz bekommen.